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9. Patienten

Am Montag wachte Wilson noch vor dem Alarm seines Weckers auf. Er war nervös. So nervös wie schon ewig nicht mehr. Himmel! Selbst vor der Hochzeit mit Julie war er ruhiger gewesen. Dabei war allerdings wohl auch zu berücksichtigen, dass das schon seine dritte Hochzeit gewesen war. //Übung macht eben doch den Meister// dachte er sarkastisch.
Nachdem er es mit Mühe und Not geschafft hatte, House zu wecken, machte er sich an die Zubereitung des Frühstücks. Er wollte sich ablenken, also gab es etwas schön Aufwendiges. Seine Macadamianuss-Pfannkuchen! Der Duft lockte House schneller als erwartet in die Küche.

„Ist es das, was ich glaube?“ Er leckte sich die Lippen.

„Jepp, musste mich abreagieren.“

„Sollte das heute schiefgehen, kannst du gerne einen Job als Küchenchef bei mir haben.“ schmatzte House mit vollem Mund.

„Ha, ha, den hab ich doch sowieso schon – leider bisher unbezahlt. Wenn du das natürlich ändern möchtest…“

„Näääh, Kost und Logis müssen reichen.“

„Hatte ich schon befürchtet. Na los, iss auf, wir müssen gleich los.“Read more... )
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8. Später Besuch


„Und, was meinst du: heute Abend die Wiederholung von ‚Saw’ im Fernsehen?“ fragte House, als sie draußen auf dem Parkplatz standen.

Wilson schien nur mäßig begeistert zu sein. „Du weißt, ich mochte diese Horrorfilme nie besonders. Mir reicht das Blut im OP, das brauch ich nicht auch noch abends.“

„Weichei!“

„Wie wär’s stattdessen mit Psycho? Das Original natürlich!“ Read more... )
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6. Melancholie


Als sie bei Houses Appartment ankamen und den Hausflur betraten, machte Wilson große Augen.

„Wow, guck dir das an! Irgendjemand hat offensichtlich ne größere Lieferung bestellt“, staunte er mit Blick auf mehrere große Kartons, die an der Wand standen.

„Hm, ja, sieht so aus“, antwortete House unverbindlich und schloss die Wohnungstür auf.

Wilson warf einen genaueren Blick auf das erste Paket. „House! Die sind ja für dich! Was um Himmels Willen ist das!?“ Hier geht's traurig weiter )
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5. Zurück zur Schule

Zwei Tage nach seinem Einzug bei House hatte Wilson seinen ersten Unterricht in ASL. Wie versprochen begleitete der Diagnostiker ihn. Er hatte sich extra Urlaub genommen. Cuddy hatte sich nicht gewehrt. Wilson zu unterstützen hatte momentan oberste Priorität für alle im PPTH; der Onkologe war stets einer der beliebtesten Kollegen gewesen und viele waren durch die Ereignisse schockiert.

Der Unterricht fand an der Uni Princeton statt. Da es aktuell keine beginnenden Kurse gab, hatten House und Wilson sich einen Lehrer für Einzelunterricht gesucht. Als sie an dem auf Ihrer Anmeldebestätigung angegebenen Raum eintrafen, war allerdings weit und breit niemand zu sehen, stattdessen verwies ein Schild sie auf das Sekreteriat. Dort wurden sie bereits von einer jungen Frau erwartet.Read more... )
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Anmerkung zur Chronologie: wie unschwer zu bemerken ist, ist dieser Teil zeitlich zwischen Kapitel 2 und 3 einzuordnen

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4. Going Home

„Wilson! Hallo!“

House schwenkte seinen Stock vor seinem Freund herum, der in Gedanken versunken auf der Bettkante saß. Er schaute auf. Sein Kopf war noch immer mit einem Verband umwickelt, der aber schon deutlich kleiner war als noch vor einigen Tagen.

„Und? Kann’s losgehen?“

Der Onkologe schaute House fragend an – er wirkte so unsicher, dass es dem einen Stich versetzte. Doch dann nickte der Jüngere. mehr... )
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Anmerkungen zum nächsten Kapitel: der kursiv geschriebene Text kennzeichnet Passagen, die ausschließlich gebärdet werden - ansonsten darf davon ausgegangen werden, dass nur oder zumindest auch Lautsprache gesprochen wird. Und was das Vokabular von House und Wilson angeht: ja, es ist unwahrscheinlich, dass House nach 5 Wochen Unterricht schon eine Kopfverletzung in ASL erklären kann, aber gewisse Anpassungen waren für die Story notwendig (außerdem ist House ein Genie, das wussten wir doch schon immer) ;-)

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3. Die Eltern

Seine Mutter hatte geweint.

Wilson hatte endlich die Courage aufgebracht, seine Eltern zu besuchen und ihnen die Neuigkeiten zu berichten. Er hatte House zur moralischen Unterstützung mitgebracht und, falls nötig, zum Übersetzen… und weil er jemanden brauchte, der ihn herumfuhr. Sie lernten seit 5 Wochen ASL… er war seit 10 Tagen aus dem Krankenhaus… und House hatte es viel schneller beherrscht als er. Tatsächlich hatte House sogar angefangen ein eigenes System von abgewandelten Gebärden zu entwickeln, da er es schwierig fand zu gebärden, wenn eine Hand den Stock halten musste. Wilson störte das nicht. Tatsächlich machte es ihm Spaß eine eigene Sprache mit House zu haben, so als wären sie 12 Jahre alt. Hier geht's weiter )
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An meiner Seite

Wilson lag in seinem Krankenhausbett und starrte an die Decke. Obwohl es mitten in der Nacht war, war das Licht in seinem Zimmer eingeschaltet. Er hatte die Schwestern darum gebeten, da er sich im Dunkeln nicht wohl fühlte, wenn er nicht hören konnte. Das Schlafen wurde dadurch schwieriger, aber vor die Wahl zwischen Schlaf und Wohlbefinden gestellt, würde er momentan Wohlbefinden wählen. Außerdem störte es House nicht, an seinem Bett zu sitzen, während er dann tagsüber schlief; es hielt ihn immerhin von der Arbeit fern.Hier gehts weiter )
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OK, gelegentlich versuche ich mich mal ein bisschen im Schreiben. Bisher hauptsächlich im Bereich der Fanfictions, und dann eigentlich immer welche zu "Dr. House". Mein bisher einziges längeres Stück ist dabei "Sound of silence":
Wilson muss mit den Folgen eines Unfalls klarkommen - House ist an seiner Seite. Die ersten 3 Kapitel sind meine Übersetzung der gleichnamigen FF von Katling und enthalten auch H/W-Slash. Die nachfolgenden Kapitel sind meine "Fortsetzung" der Story. Da ich aber absolut talentfrei im Schreiben von Slash bin, kehrt die Geschichte dann zu einer einfachen House/Wilson-Freundschaft zurück. Zu bemerken wäre außerdem noch, dass die Kapitel nicht die exakte chronologische Reihenfolge der Story darstellen - Kapitel 4 und Teile 5 sind noch zwischen Kapitel 2 und 3 anzusiedeln. Ist aber nicht schwer zu verfolgen.



1. Sounds of Silence

Das erste, was Wilson wahrnahm, als er langsam die Augen öffnete war, dass er in einem Krankenhausbett lag. Das zweite war die völlige Stille im Raum. Er runzelte die Stirn und bemerkte das leicht schwummerige Gefühl in seinem Kopf, dass offenbar durch die Infusion in seinem Arm verursacht wurde. Er sah sich um und bemerkte, dass er an einen Herzmonitor und eine Reihe anderer Geräte angeschlossen war und er wusste, dass diese Maschinen Geräusche machten. Nur ein leisen Piepen, aber trotzdem Geräusche. Sie sollte jetzt Lärm machen. Er runzelte die Stirn, hob sich in eine aufrechtere Position und sah sich im Zimmer um. Seine Augen weiteten sich etwas, als er House in einem Stuhl neben dem Bett sitzen sah, schlafend, seinen Kopf und die Arme auf dem Bett aufgestützt.

„House?“ sagte er sachte, dann stoppte er und atmete scharf ein.Interessiert? Hier gibt's mehr )

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